Themen zur Sicherheit


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Sommerzeit-Grillzeit 
Wenn im Sommer die Sonne scheint und es so richtig warm ist, dann beginnt sie wieder, die Grillsaison. Überall aus den Gärten kann man den Geruch von gegrilltem Fleisch wahrnehmen. Doch so schön grillen auch ist, auch hier lauern viele Gefahren. Und damit die Grillparty nicht ins Wasser fällt gilt es bei der Verwendung von Holzkohlegrills folgende Regeln zu beachten: Einen sicheren Standplatz für den Grill wählen. Der Grill sollte auf einem möglichst ebenen und nicht brennbaren Untergrund stehen. Zudem muss die Standfestigkeit des Grills überprüft werden. Die direkte Umgebung des Grills von leicht brennbaren Stoffen frei halten. Einen ausreichenden Sicherheitsabstand von mindestens zwei bis drei Metern schaffen. Löschmittel wie z.B. einen Feuerlöscher bereitstellen. Freihalten von Rettungs- und Fluchtwegen. Grill mit entsprechender Vorsicht und unter Beachtung der Gebrauchsanweisung entzünden. Nach Möglichkeit hierfür nur Trockenbrennstoffe wie z.B. Grillanzünder oder ähnliches verwenden. Niemals brennbare Flüssigkeiten in glimmende Holzkohle gießen! Brennbare Flüssigkeiten wie z.B. Spiritus haben einen sehr niedrigen Flammpunkt. Sie verdampfen bei Wärmeentwicklung sehr schnell. Die explosionsartige Zündung eines Dampf-Luft-Gemisches hat fatale Folgen. Den Grill nicht von Kindern anzünden lassen, oder diese ohne Aufsicht grillen lassen. Am besten sollten Kinder gar nicht in die Nähe des Grills kommen, hierzu kann der Sicherheitsabstand von zwei bis drei Metern durch Absperrleinen gekennzeichnet werden. Leicht brennbare Kleidung beim Anzünden des Grills unbedingt vermeiden. Die Glut sollte weder mit Sauerstoff noch mit Pressluft angefacht werden. Nach dem Grillen solle folgendes beachtet werden: Die Brandstelle bitte sauber verlassen. sämtliche Verbrennungsrückstände mit Wasser ablöschen und nicht einfach auskippen und zurücklassen. Wenn möglich die Rückstände eingraben und übererden.
 

Fettbrand in der Küche

Trotz moderner Technik zählt der Küchenbereich immer noch zu den häufigsten Brandverursachern. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Umgang mit heissem Fett und Oel. Bereits unter 280°C können sich solche Fette selbst entzünden und schnell zu einem ausgedehnten Brand führen. Das Bekämpfen solcher Brände sollte nur mit speziellen Löschgeräten erfolgen. Neu entwickelt wurde speziell für jeden Haushalt, ein handlicher Fettloescher, "Febbex" Die Neuentwicklung SafeBall kühlt nach Einbringen in das brennende Oel dieses ab und bildet einen Schaum. Die Umwandlung führt zur "Verseifung" der brennenden Flüssigkeit und verhindert so eine Fettexplosion.
 
Die Feuerwehr Undeloh hat zu diesem Thema kürzlich ein Infoabend veranstaltet. Als Versuchsobjekt wurden praxisnah Speisefett bis zur Selbstentzündung erhitzt und anschliessend die Löschversuche durchgeführt.


Versuch, einen Fettbrand mit Wasser zu löschen, endet mit einer eindrucksvollen Fettbrandexplosition mit einer Stichflamme von fast 20 Metern und der daraus noch in 30 Meter wahrzunehmenden Wärmestrahlung.  Fettbrand löschen mit: 1L Wasser entwickelt sich explosionsartig zum 16.000fache Volumen-Wasserdampf. 

Beratung und Auskunft zu Feuerloeschern können bei der Freiwilligen Feuerwehr Undeloh erfragt werden.
 
 

Rauchmelder retten Leben - So heißt die Aktion des Deutschen Feuerwehrverbandes zur Bekanntmachung der kleinen Lebensretter.




Denn Tatsache ist leider, dass die wenigsten deutschen Haushalte mit diesen Geräten ausgestattet sind. Dabei geht es im Falle eines Brandes um Sekunden. Dies ist kein Einzelfall. Rund 230.000 Mal jährlich wird die Feuerwehr in Deutschland zu Bränden gerufen. In 80 Prozent der Fälle sind Privathaushalte betroffen. Die meisten Brände entstehen nach 23 Uhr, wenn die Menschen schlafen. Das Ergebnis sind ca. 800 Brandtote im Jahr. Denn wenn der Brand von Nachbarn oder Passanten bemerkt wird, ist es für die Bewohner oft schon zu spät. Dabei geht die Gefahr nicht, wie man denken sollte, vom Feuer direkt aus, sondern vom Brandrauch. Brandrauch besteht hauptsächlich aus Rußpartikeln, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. Er wirkt "einschläfernd", "erstickend" und lähmt die Atmung der Betroffenen noch bevor sie bemerkt haben, dass er überhaupt da ist. Vier Minuten stehen im Durchschnitt zur Verfügung, um Angehörige zu informieren, bzw. zu wecken und den Gefahrenbereich zu verlassen. Im Falle des direkten Kontaktes mit Rauchgasen kann es schon innerhalb von zwei Minuten zu einer tödlichen Vergiftung kommen. Und keiner ist vor der Gefahr eines Brandes gefeit. Ein Rauchmelder warnt rechtzeitig durch einen lauten Signalton vor dem so gefährlichen Brandrauch. Auf diese Weise gibt er einem den nötigen Vorsprung, um sich und seine Familie in Sicherheit zu bringen und den Notruf 112 zu wählen. Eine kleine Investition für die Sicherheit der Familie. Ein qualitativ hochwertiger Rauchmelder ist schon für unter 50 Euro im Handel erhältlich. Wie viel ist ein Menschenleben wert? Rauchmelder an wichtigen Stellen an der Decke montiert, denn dort steigt der Rauch als erstes hin, können Leben retten. Beim Kauf eine Rauchmelders sollte unbedingt auf Folgendes geachtet werden:
Der Rauchmelder sollte mit optischen Sensoren arbeiten, Ausführungen mit radioaktiven Präparaten sind nicht zulässig. Es sollten auch bei Meldern, die fest ans Stromnetz angeschlossen sind, Batterien für den Fall eines Stromausfalles vorhanden sein. Ein Testknopf und eine akustische Warneinrichtung für schwache Batterien bewahren vor dem überraschenden Ausfall des Gerätes. Unbedingt vorhanden sein sollte das Zeichen des VdS (Verband deutscher Sachversicherer), es steht für geprüfte Qualität. Mit dieser Sicherheit im Rücken kann man dann auch ohne weiteres wieder eine gute Nacht wünschen, denn Rauchmelder retten Leben. 
Mehr Informationen unter www.Rauchmelder-Lebensretter.de   

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